Verkauf von US-Wertpapieren durch in Deutschland ansässige Personen

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USA–Deutschland-Kapitalertragsszenario

Verkauf von US-Wertpapieren durch einen in Deutschland ansässigen Steuerpflichtigen

Der Verkauf von US-Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren nach der Begründung des Wohnsitzes in Deutschland kann zu einem anderen steuerlichen Ergebnis führen als ein Verkauf vor dem Umzug. Deutschland kann den Gewinn als Ansässigkeitsstaat besteuern, während die Behandlung in den USA stark davon abhängt, ob der Investor weiterhin US-Bürger oder Inhaber einer Green Card ist oder stattdessen eine nicht-US-amerikanische Person.

Übersicht

Das Verkaufsdatum nach dem Umzug kann wichtiger sein als der Standort des Maklers

Ein Wertpapier, das in einem US-Depot gehalten wird, bleibt nicht allein deshalb von der deutschen Besteuerung ausgenommen, weil der Broker in den Vereinigten Staaten ansässig ist. Sobald der deutsche Wohnsitz beginnt, können realisierte Gewinne aus Wertpapieren in das deutsche Steuersystem einbezogen werden.

Das grenzüberschreitende Ergebnis hängt vom US-Steuerstatus des Anlegers, der Art des Wertpapiers, der Anschaffungshistorie, dem Verkaufsdatum und einer etwaigen in den Vereinigten Staaten erhobenen Doppelbesteuerung ab.

Deuerliche Sichtweise

Das deutsche TaxRep-Gegenstück konzentriert sich auf die deutsche Besteuerung von Gewinnen aus US-Wertpapieren, die Anschaffungskosten, ausländische Steuergutschriften und die deutsche Meldung von Kapitaleinkünften.

Offene deutsche Perspektive

US-Steuerbehandlung

Der Status der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft verändert die Analyse wesentlich.

US-Bürger oder Inhaber einer Green Card

Eine US-Person muss weltweite Veräußerungsgewinne während ihres Aufenthalts in Deutschland im Allgemeinen weiterhin in der US-Bundessteuererklärung angeben.

Formular 1040Weltweites Einkommen

Nicht-US-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland

Ein deutscher Einwohner, der keine U.S.-Person ist, kann bei Veräußerungsgewinnen aus Portfoliowertpapieren ein ganz anderes U.S.-steuerliches Ergebnis erzielen, vorbehaltlich der genauen Tatsachen und etwaiger spezieller U.S.-Quellen- oder Präsenzregeln.

GebietsfremdePortfoliozuwachs

Sondervermögen

Anteile an Personengesellschaften, US-Grundstücksgesellschaften oder unternehmensbezogene Wertpapiere können eine separate Analyse erfordern, die über gewöhnliche börsennotierte Portfolioanteile hinausgeht.

Besondere RegelnEntitätsinteressen

Deutsche Besteuerung

Deutschland kann Gewinne besteuern, die nach Begründung des deutschen Wohnsitzes erzielt werden

Besteuerung im deutschen Wohnsitzstaat

Ein in Deutschland ansässiger Steuerpflichtiger muss Gewinne aus US-Wertpapieren grundsätzlich in seiner deutschen Steuererklärung angeben, selbst wenn das Konto bei einem US-Broker verbleibt.

Bruttoerlöse sind nicht der Gewinn

Der steuerpflichtige Gewinn hängt von den Veräußerungserlösen, den Anschaffungskosten und anderen relevanten steuerlichen Anpassungen ab und nicht von dem vom Broker überwiesenen Betrag.

Währungseffekte

Die Berichterstattung in Euro kann aufgrund der getrennten Umrechnung von Kauf- und Verkaufsbeträgen einen anderen wirtschaftlichen Gewinn oder Verlust ergeben als das Ergebnis in US-Dollar.

Deutsche Maklerabrechnungen sind möglicherweise nicht verfügbar

US-amerikanische Broker-Steuerberichte sind nicht für das deutsche Steuerrecht konzipiert, daher müssen Anschaffungshistorie und transaktionsbezogene Daten häufig rekonstruiert werden.

Anschaffungskosten & Koordination

Stammdaten sind der Schlüssel zu einer verteidigbaren grenzüberschreitenden Kalkulation

Erwerbsverlauf

Kaufdaten, Anschaffungskosten, reinvestierte Ausschüttungen und Kapitalmaßnahmen sollten für jede wesentliche Position erhalten bleiben.

US-Broker nach dem Umzug nach Deutschland

Doppelbesteuerungsabkommen

Wenn beide Länder denselben Gewinn besteuern, sollten die Anrechnung ausländischer Steuern (Foreign Tax Credit) und die Abkommenskoordinierung sorgfältig geprüft werden.

Formular 1116 und die deutsche Steuer

ETF- und Fondsbestände

Der Verkauf deutscher oder europäischer Fonds kann für US-Steuerzahler über die gewöhnliche Berechnung von Kapitalerträgen hinaus zusätzliche PFIC-Probleme verursachen.

Deutsche ETFs für US-Steuerzahler

Jahreserklärungskoordination

Der Verkauf sollte im Formular 1040, der deutschen Steuererklärung und allen damit verbundenen internationalen Meldungen übereinstimmend abgebildet werden.

Steuererklärungen und Berichterstattung

Planung vor dem Verkauf

Große nicht realisierte Gewinne vor der Ausführung des Handels überprüfen

Wohnsitzdatum

Bestätigen Sie, ob der deutsche Wohnsitz bereits begonnen hat oder ob der Verkauf vor dem Umzug stattfindet.

Anschaffungskosten

Rekonstruieren Sie den ursprünglichen Kaufpreis und alle späteren Anschaffungskostenanpassungen, bevor Sie die Steuer schätzen.

Währungsumrechnung

Modellieren Sie den deutschen Euro-Gewinn getrennt vom US-Dollar-Gewinn.

Steuerpflichtigenstatus

Bestätigen Sie, ob der Verkäufer ein US-Bürger, eine Person mit Green Card oder eine nicht-US-amerikanische Person ist.

Sicherheitstyp

Bestimmen Sie, ob es sich bei dem Vermögenswert um gewöhnliche Aktien, einen Fonds, eine Partnerschaftsbeteiligung oder ein anderes Instrument mit Sonderregeln handelt.

Ausländische Steuergutschriften

Schätzen Sie ab, ob in einem Land gezahlte Steuern tatsächlich im anderen angerechnet werden können, bevor Sie sich auf eine Nettosteuerannahme verlassen.

US-amerikanisch-deutsche Kapitalerträge

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